Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze

Das Fahrzeug befindet sich seit dem 16.12.2020 im Ruhestand

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16-TS) war vor allem in den 1970er Jahren ein weit verbreitetes Löschfahrzeug. Nahezu alle dieser Fahrzeuge wurden vom Bund für den erweiterten Katastrophenschutz beschafft. Ende der 1990er Jahre wurde erwogen, die Norm im Rahmen der Typenreduzierung zurückzuziehen. Man entschloss sich aber, das Fahrzeug als Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz aufrechtzuerhalten.

Das LF 16-TS verfügt nicht über einen eigenen Löschwasservorrat. Das Fahrzeug ist jedoch mit einer leistungsstärkeren Feuerlöschkreiselpumpe, die 2.400 l/min bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe  fördert, und einer Tragkraftspritze, die 800 l/min bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, ausgerüstet. Ferner führt es über 600 m B-Schlauch und über 240 m C-Schlauch mit. Außerdem zählen 120 l Schaummittel mit zur Beladung. Seine Ausrüstung ist primär für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung ausgelegt. Das LF 16-TS ist mit einem Allradantrieb, einem Untersetzungsgetriebe und einer Differenzialsperre ausgerüstet. Es  hat eine zulässige Gesamtmasse von 9 t.

Technische Daten

  • Typ: Mercedes Benz LAF 1113 B
  • Kennzeichen: HI-GH 8061
  • Funkruf: Florian Hildesheimer Land 19-44-12
  • Baujahr: 1990
  • Leistung: 124 KW
  • Aufbauhersteller: Lentner

Das Fahrzeug ist seit einigen Jahren vom Bund veräußert, wird aber noch im Rahmen des Katastrophenschutzes eingesetzt.

Ausstattung

Das LF 16 TS verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung für zwei Löschgruppen.